Schüler Nidal verzichtete eine Woche lang auf sein Smartphone
Es geht auch mal ohne

Julius, Jana, Rebecca, Isabel, Pascal und Nidal hatten für eine Woche freiwillig auf ihr Handy verzichtet. Bild: dpa

Wie ist es, plötzlich kein Handy zu haben? Das haben Schüler in der Stadt Braunschweig im Bundesland Niedersachsen ausprobiert. Sie hatten ihre Handys für eine Woche abgegeben.

Einer von ihnen ist der 15-jährige Nidal. Der Zehntklässler erzählt, wie er die Woche erlebt hat.

Wie war die Zeit ohne Handy?

Nidal: "Für mich lief die Woche problemlos ab. Ich war überrascht, wie leicht es mir ohne Smartphone fiel. Am Anfang musste man sich etwas umorganisieren. Zum Beispiel hat ein Smartphone ja eine Uhr und einen Wecker. Ich musste mir erst mal eine Armbanduhr und einen Wecker für neben das Bett besorgen."

Was hast du in der Woche am meisten vermisst?

Nidal: "Mit Freunden zu schreiben, wäre manchmal nett gewesen. Und ich musste alle Treffen mit Freunden genauer planen. Spontan in der Stadt treffen ging nicht. Ich habe mich dann schon am Tag vorher über Facebook verabredet oder vom Festnetz-Telefon aus bei Freunden angerufen.

Ich habe aber gemerkt, dass besonders am Wochenende, wo man mehr Freizeit hat, Verabredungen mit dem Smartphone einfacher sind."

Was hast du zuerst gemacht, als du dein Handy wieder hattest?

Nidal: "Ich habe meine Nachrichten gecheckt, ob mir jemand eine SMS oder über WhatsApp geschrieben hat. Ich hatte aber vorher allen eine Rundnachricht geschrieben, dass ich für eine Woche mein Smartphone abgebe."

Was hat dir die Aktion gebracht?

Nidal: "Ich habe gesehen, dass ich vom Smartphone nicht abhängig bin. Dass man auch vieles so organisieren kann. Aber mit Smartphone ist es eben deutlich leichter." (dpa)
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