Schweizer Bergsturz:
Vermisste aus Baden-Württemberg

Ein Mitglied des Such- und Rettungsdienstes und ein Rettungshund werden in einem Dorf im Kanton Graubünden (Schweiz) von einem Hubschrauber abgesetzt. Bild: Gian Ehrenzeller/dpa

Bondo. Die deutschen Wanderer, die nach einem Bergsturz im Schweizer Kanton Graubünden vermisst werden, stammen laut Angaben eines Polizeisprechers aus Baden-Württemberg. Der Herkunftsort sei bekannt, werde aber noch nicht veröffentlicht. Die Polizei stehe in Kontakt mit den Angehörigen. Insgesamt acht Wanderer werden seit dem gigantischen Bergsturz im Bondasca-Tal an der Grenze zu Italien vermisst. Auch am Freitag fanden Retter zunächst keine Spur.

Der Hüttenwart der Berghütte Sasc Furä hatte der Zeitung "Blick" gesagt, vier der Vermissten seien Deutsche. Sie hätten in der Hütte übernachtet und seien am Mittwochmorgen in die Richtung losgewandert, in der wenig später der Bergsturz passierte. Die Polizei wollte die Zahl der Deutschen offiziell noch nicht bestätigen. Die anderen ausländischen Vermissten stammen nach Polizeiangaben aus der Steiermark in Österreich.

Bei dem Bergsturz waren am Mittwoch vier Millionen Kubikmeter Gestein abgebrochen und ins Tal gedonnert. Eine Geröll- und Schlammlawine schob dann eine bis zu 50 Meter hohe Schuttschicht ins Tal.
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