Schwimmmeister haben ein Auge auf alles Mögliche
Chef-Aufpasser im Bad

Im Mai sollten alle Freibäder wieder geöffnet haben. Dann gibt es für Schwimmmeister viel zu tun. Archivbild: dpa

"Hey, nicht vom Beckenrand springen!" - Wenn du diesen Satz hörst, droht meist Ärger mit dem Bademeister. Die Bademeister wollen damit aber keinen ärgern.

Sie passen im Schwimmbad auf, dass niemandem etwas passiert. Und jetzt, wenn es wärmer wird, machen viele Freibäder wieder auf. Dann sind auch die Bademeister im Einsatz.

"Man geht herum ums Becken und guckt, dass es allen gut geht", erklärt Ellen Höltke. Die 39-Jährige ist Schwimmmeisterin in Dortmund. Früher war Ellen mal Leistungs-Schwimmerin und ist sogar bei deutschen Meisterschaften gestartet.

Gut trainiert

Dass man gut schwimmen kann, ist als Bademeister natürlich wichtig: "Man muss gut tauchen können, man muss auch längere Strecken schwimmen können und schnell sollte man auch sein", sagt Ellen. Deshalb trainiert sie auch regelmäßig: Mindestens zwei Kilometer schwimmt sie pro Tag, meist bevor das Bad aufmacht.

Ellen muss auch helfen, wenn sich mal jemand wehtut. Sie und ihre Kollegen trainieren regelmäßig Erste Hilfe. Das bedeutet, Verletzte versorgen, bevor ein Arzt da ist. Um Schwimmmeister zu werden, muss man eine Ausbildung machen. Die dauert drei Jahre. Dabei lernt man zum Beispiel auch, wie man untersucht, ob das Wasser sauber ist und wie man Kindern Schwimmen beibringt.

Im Winter nicht frei

Und was machen Bademeister, wenn die Freibäder geschlossen sind? "Im Winter arbeitet man im Hallenbad", sagt Ellen. Einige Bademeister sind auch draußen im Handwerker-Einsatz: Wenn etwas kaputtgegangen ist, wird es repariert. So können die Freibäder im Frühjahr wieder aufmachen. (dpa)
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