11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Stadt soll ihre Hausaufgaben machen Leserbrief

von Redaktion OnetzProfil

Zum Bericht "Kein Automatismus beim Bierpreis" im NT vom 8. August:

Das schlechte Gewissen der Stadt Weiden hat offensichtlich zu einer städtischen Pressemitteilung in Sachen "Festplatz" geführt. Der erhöhte Bierpreis zum Volks- und Schützenfest (Veranstalter Feuerschützen) kommt gerade recht, um von den eigenen Fehlern und Nachlässigkeiten abzulenken.

Richtig ist, "Lärmschutzmaßnahmen wegen berechtigter Interessen von Anwohnern müssen nicht automatisch Bierpreiserhöhungen nach sich ziehen". Richtig ist aber auch, dass diese Lärmschutzmaßnahmen durch die immer noch rechtswidrige Errichtung des Festplatzes ausgelöst wurden. Da hilft auch der Hinweis auf gewonnene Rechtsstreitigkeiten nicht weiter. Die Stadt sollte endlich dafür sorgen, dass der rechtswidrige Zustand beim Festplatz beseitigt wird.

Befremdlich ist auch der Abschlag bei den Platzgebühren beim Frühlingsfest (Veranstalter Stadt Weiden) für den Festwirt. Und das in Zeiten finanzieller Einschränkungen in fast allen Bereichen, besonders im Bereich Kunst und Kultur. Noch befremdlicher, wenn wegen der klammen finanziellen Lage von einer möglichen Erhöhung der Grundsteuer gesprochen wird. Die Stadt Weiden sollte endlich ihre Hausaufgaben erledigen. Vielleicht kehrt dann auch wirklich Ruhe ein!

Joachim StrehlWeiden

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