01.09.2017 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Studie der DAK-Gesundheit Schüler leiden unter Stress

Berlin. (KNA/dpa) 43 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden einer Studie zufolge unter Stress in der Schule. Das hat auch Folgen für die Gesundheit, wie es in der am Freitag vorgestellten Umfrage der DAK-Gesundheit heißt. Demnach hat etwa ein Drittel der betroffenen Jungen und Mädchen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafprobleme. Mädchen klagen laut Studie häufiger über Stress als Jungen. Die Krankenkasse hat die Schulstudie nach eigenen Angaben mit dem Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in sechs Bundesländern durchgeführt. Knapp 7000 Schüler aus mehr als 400 Klassen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn seien dafür repräsentativ befragt worden.

von Redaktion OnetzProfil

Laut der Studie haben vier von zehn Schülerinnen oft Kopfschmerzen, mehr als ein Drittel schläft schlecht. 30 Prozent hätten regelmäßig Rückenschmerzen, ein Viertel klagt danach über Bauchschmerzen. Bei den Jungen gab danach gut ein Viertel an, häufig Kopfschmerzen zu haben. Jeweils rund 30 Prozent der Schüler schliefen schlecht oder hätten Rückenschmerzen. Bauchschmerzen hätten 15 Prozent der Schüler. Sowohl Stress als auch somatische Beschwerden nähmen mit den Schuljahren zu. Für Eltern und Lehrer gilt es, die Symptome rechtzeitig zu erkennen und zu reagieren. Das heißt auch, sich selbst zu hinterfragen. Denn nach einer Studie der Uni Bielefeld von 2015 sind häufig Eltern selbst, bewusst oder unbewusst, auslösender Faktor für den Stress ihrer Kinder.

Weiter konstatiert die Studie, dass viele Kinder vor und während der Schule Energydrinks trinken. Knapp 60 Prozent trinken Alkohol. Cannabis sei nicht ganz so verbreitet.

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