09.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Summen beugt Heiserkeit vor Berufspraxis

von Redaktion OnetzProfil

Lübeck.(dpa) Lehrer, Verkäufer und Callcenter-Mitarbeiter kennen es: Nach einem Tag, an dem sie viel geredet haben, sind sie am Abend heiser. Mancher klagt außerdem im Laufe der Arbeitsstunden über einen trockenen Hals. Dagegen helfe zum Beispiel, am Morgen eine Stimmübung zu machen, sagt Prof. Rainer Schönweiler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie. Wenn Beschäftigte vor Dienstbeginn einige Minuten summen, pendelt sich die Stimme tiefer ein. Das strengt die Kehlkopfmuskeln weniger an, als wenn Beschäftigte in einer sehr hohen Stimmlage sprechen.

Bessere Karten für Muttersprachler

Hamburg.(dpa) Wer kein Muttersprachler ist, hat es möglicherweise schwerer, in Unternehmen aufzusteigen. Das legt eine Studie einer US-amerikanischen Forschergruppe an der University of California, nahe. Die Forscher baten 179 Studenten, für einen Job im mittleren Management einen Kandidaten auszusuchen. Sie bekamen von den Kandidaten einen Lebenslauf, Fotos sowie die Tonaufnahme eines Interviews. Die Bewerber hatten in etwa das gleiche Alter, waren ähnlich attraktiv und brachten vergleichbare Qualifikationen mit. Die Hälfte der Kandidaten war Muttersprachler. Im Ergebnis empfahlen die Studenten die Muttersprachler viel häufiger für den Job als die Nicht-Muttersprachler.

Snacks gegen Tiefs

Bremen.(dpa) Berufstätige nehmen am besten pro Tag fünf kleine Mahlzeiten zu sich. Das sei für die Konzentration besser, als wenn sie nur morgens, mittags und abends essen. Dann schwanke der Blutzucker zu stark: Durch die lange Zeitspanne zwischen den Mahlzeiten falle er extrem ab. Gute Pausensnacks für zwischendurch seien rohes Gemüse, Obst, Joghurt sowie Knäckebrot.

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