Tausende sind noch obdachlos
Houston nach Hurrikan "Harvey"

Edward Woods bei Aufräumarbeiten im Haus seiner Mutter in Spring (Texas, USA). Bild: David J. Phillip/dpa

Houston. Am Wochenende konnte das Baseball-Team der Stadt seinen Fans wenigstens einen sportlichen Grund zum Jubeln geben. Die Mannschaft der Houston Astros gewann mehrere Spiele im heimischen Stadion gegen die New York Mets.

Währenddessen machten sich Hausbesitzer, Bauarbeiter und Freiwillige daran, Zehntausende von Hurrikan "Harvey" beschädigte Häuser auf Vordermann zu bringen.

Nachdem der Tropensturm die Stadt und ihr Umland fünf Tage mit rekordverdächtigem Regen und großflächigen Überschwemmungen verwüstet hatte, nahmen die Flughäfen Houstons am Freitag wieder ihren Betrieb auf. Auch Geschäfte und Restaurants öffneten wieder die Türen. Städtische Angestellte sollen am Dienstag zurück zur Arbeit kommen, wie Bürgermeister Sylvester Turner ankündigte: "Die Stadt Houston ist wieder für Kundschaft geöffnet."

Andere helfen freiwillig den Tausenden, die der Sturm obdachlos gemacht hat. Eine von ihnen ist Tena Peterson. Die texanische Nationalgarde rettete die 54-Jährige aus ihrem überfluteten Zuhause. Seitdem ist sie in einer Notunterkunft untergebracht.

Andere Bewohner Houstons würden gerne wieder ihrem Job nachgehen, aber ihr Weg zum Arbeitsplatz ist noch blockiert.
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