01.05.2017 - 20:32 Uhr
Deutschland & Welt

Tornados und Überschwemmungen suchen mehrere US-Bundesstaaten heim: 14 Tote bei schweren Unwettern

Mehrere Bundesstaaten in den USA werden von schweren Unwettern heimgesucht: Tornados in Texas, Überflutungen in Missouri, Stürme in Mississippi und Tennessee - Kansas erlebte sogar einen Schneesturm. Es gibt Tote und Verletzte.

Dieses Bild lässt die Wucht des Tornados erahnen: Zerstörte Fahrzeuge vor einem zerstörten Haus in Canton (Texas). Bei Unwettern in mehreren US-Bundesstaaten kamen nach Angaben der Polizei mindestens 14 Menschen ums Leben. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Washington. Am Wochenende sind im Süden und im mittleren Westen der USA bei schweren Unwettern und Überschwemmungen mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Tornados zogen über den Bundesstaat Texas. Dabei starben mindestens 4 Menschen, fast 50 weitere wurden verletzt, wie die Bürgermeisterin der besonders heftig heimgesuchten Stadt Canton östlich von Dallas sagte.

In Missouri lösten extreme Regenfälle Hochwasser aus. 2 Menschen starben, darunter eine Frau, die in ihrem Auto ertrank, wie die Polizei mitteilte. In Arkansas starben bei den Unwettern Medienberichten zufolge 5 Menschen, darunter ein Zehnjähriger. Unter den Toten war auch ein Feuerwehrmann, der im Hochwassereinsatz überfahren wurde. Die Retter suchten auch nach zwei vermissten Kindern, wie das Medienportal "Arkansas Online" berichtete.

Auch in Mississippi gab es 2 Todesopfer bei einem Sturm. In Tennessee wurde ein zweijähriges Mädchen von einem Fußballtor erschlagen. Starker Wind hatte dieses umgeworfen. Am Sonntag fegten Stürme über die Bundesstaaten Alabama, Louisiana und Mississippi. In Kansas wurde ein für diese Jahreszeit ungewöhnlicher Schneesturm gemeldet. Der Nationale Wetterdienst bestätigte mindestens vier Tornados östlich von Dallas am Samstag. Zahlreiche Häuser wurden zerstört oder beschädigt, wie Gouverneur Greg Abbott nach einem Besuch der Stadt Canton sagte.

Auf der Autobahn Interstate 20 wirbelten die Stürme Dutzende Autos durch die Luft. Der Tornado, der Van Zandt und die dort gelegene Stadt Canton heimsuchte, dehnte sich nach Angaben eines Meteorologen auf einer Breite von bis zu einer halben Meile (etwa 800 Meter) aus und zog eine etwa 64 Kilometer lange Schneise.

Bei schweren Überschwemmungen in Missouri half die Polizei nach eigenen Angaben 91 Menschen, den Fluten zu entkommen. In der Gegend hatte es heftig geregnet.

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