Tu-154-Absturz
Versagen der Flügelklappen?

Sotschi. Drei Tage nach dem Flugzeugabsturz im Schwarzen Meer haben russische Rettungskräfte von über 1500 entdeckten Trümmerteilen der Tupolew Tu-154 knapp 600 gehoben. Am Donnerstag könnten erste Auswertungsergebnisse der Flugschreiber öffentlich gemacht werden, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf Quellen im Katastrophenstab. Bis Mittwochmittag Ortszeit seien 15 Leichen und 239 Leichenteile gefunden worden.

Die Flugschreiber der Tupolew wurden in Ljuberzy bei Moskau ausgewertet. Erste Daten deuteten auf ein Versagen der Flügelklappen hin, mit denen Steig- oder Sinkflug reguliert werden, sagte der ungenannte Vertreter des Katastrophenstabes. Es könne sein, dass die Piloten in dieser Lage falsch reagiert hätten. Russische Ermittler gehen von technischem Versagen oder einem Pilotenfehler als Unglücksursache aus, die Vermutung eines Anschlags haben sie mehrfach zurückgewiesen.
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