03.04.2018 - 21:42 Uhr
Deutschland & Welt

Unfall mit Zirkuselefant auf spanischer Autobahn Elefant stirbt bei Verkehrsunfall

Albacete. Der Tod eines Zirkuselefanten bei einem Verkehrsunfall hat bei Spaniens Tierschützern Empörung ausgelöst. Ein Transporter des Zirkus Gottani mit fünf Elefanten war am Montag auf einer Autobahn im Südosten des Landes bei einem Überholmanöver gekippt. Nach Angaben der Verkehrsbehörden kam eines der Tiere dabei ums Leben, zwei wurden verletzt. Die Unfallursache blieb vorerst unbekannt. Der Sprecher des spanischen Zirkus-Verbandes "Circos Reunidos", Ignacio Pedrera, versicherte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Europa Press, dass die überlebenden Elefanten in einem eigens errichteten Zelthospital behandelt worden und in "perfektem Zustand" seien. Pedrera betonte, er schließe eine "Sabotageaktion von radikalen Tierschützern" nicht aus. Auf Fotos ist zu sehen, wie ein Elefant regungslos am Straßenrand liegt und weitere, teils stark blutende Tiere auf der Autobahn umherirren. Zum Teil wurden die Tiere mit Hilfe eines Krans geborgen. Der Fahrer des Lastwagens blieb Medienberichten zufolge unverletzt. Inzwischen gibt es einige europäische Länder, die Wildtiere in Zirkussen verbieten. In Deutschland gab es dafür im März erneut eine Bundesratsinitiative.

Rettungskräfte heben einen Elefanten in einen Container. Ein Transporter mit fünf Elefanten war auf der spanischen Autobahn A30 bei einem Überholmanöver gekippt. Bild: El Digital De Albacete/María Gu/AP/dpa
von Agentur DPAProfil
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