21.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Waren nur drei Großschönbrunner auf der Unterschriftenliste"

von Redaktion OnetzProfil

Zu "Baum fällt, Streit beginnt" (AZ, 18. August) äußert sich auch eine Einwohnerin von Großschönbrunn:

Ich verstehe diese ganze Aufregung wegen der Fällung dieser alten Linde überhaupt nicht. Es zählen doch hier die Fakten, dass diese alte Linde eine Gefahr für die Anwohner und den Verkehr ist.

Es fahren täglich Schulbusse vorbei, Passanten und Schulkinder gehen dort auch vorbei. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn etwas passiert? Wenn ein Auto kaputt ist, wird es auch aus dem Verkehr gezogen. Außerdem hat das Landratsamt genehmigt, dass dieser alte Baum gefällt werden darf. Gutachten und Fotos belegen, dass die Linde kaputt ist.

Auf Nachfrage von benachbarten Anwohnern an Frau Bauer, wer die Pflege des Baumes und die Kosten dafür übernehmen soll, antwortete sie, es sei ihr egal, wer das macht. Man sollte hier die Kirche schon im Dorf lassen und beachten, welche Kosten auf unsere Gemeinde zugekommen wären.

Was geht es diese Person eigentlich an, was bei uns im Dorf mit dieser Linde passiert ist? Frau Bauer sollte eigentlich wissen, dass Großschönbrunn eine Auszeichnung vom Landkreis dafür erhalten hat, dass in unserem Dorf die meisten Bäume im ganzen Landkreis stehen! Außerdem pflanzt unsere Gemeinde laufend neue Bäume.

In die Unterschriftenliste haben sich aus unserem Ort nur drei Personen eingetragen, wobei eine dazu von Frau Bauer genötigt wurde. Ich frage mich, an welchem Ort die sich eingetragen haben; bei uns war niemand mit einer Unterschriftenliste. Haben sich die Unterschriftensammler wohl nicht nach Großschönbrunn getraut?

Es ist schon traurig, wenn man die Fakten nicht akzeptieren kann. Die Gegner etablieren sich immer mehr in der Gesellschaft, aber die Mehrheit der Befürworter hält sich zurück.

Martina Popp, Großschönbrunn

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