14.02.2018 - 01:20 Uhr
Deutschland & Welt

Wer seine Verlobung bekanntgibt, sollte das vorher eingehend besprechen Geheimritual oder rausposaunen

von Traum HochzeitProfil

Nach dem Verliebtsein kommt die Verlobung – und dann stellt sich die Frage: „Sagen wir es unseren Freunden und Verwandten - und wenn ja, wie? Um das zu beantworten, sollten sich die künftigen Eheleute klarmachen, welche Bedeutung sie dem Ritual der Verlobung beimessen und welche Wirkung sie erwarten, wenn sie diese bekanntgeben, rät der Diplom-Psychologe und Paartherapeut Rüdiger Wacker aus Essen. Wenn sie sagen: Das ist unser Geheimritual, könne das durchaus prickelnd sein. Und auch wenn sie befürchten, dass von der Familie dadurch viel Druck auf sie zukommt, spricht das dafür, die Verlobung lieber für sich zu behalten.

Erwarten die Verlobten aber eine freudige Reaktion und Unterstützung aus der Familie, lassen sie ihre Lieben gerne an den Neuigkeiten teilhaben. Ob im kleinen Kreis oder im Rahmen eines größeren Fests, hängt wieder davon ab, was das Paar will - ein Richtig oder Falsch gebe es hier nicht, sagt Wacker.

Ob die Eltern als Erste die Neuigkeiten erfahren sollten, hängt davon ab, welche Beziehung der frisch Verlobte zu ihnen hat. Je nach Beziehung spreche aber auch nichts dagegen, den besten Freunden als Erstes von der Verlobung zu erzählen.

Wer wem Bescheid sagt und wie - das sollte das Paar möglichst vorab besprechen. Denn eventuell möchte einer der Partner nicht, dass all zu viele Details vom Antrag bekanntwerden, weil er ihn als intimen Moment betrachtet. „Da gibt es bei Paaren immer Reibungsflächen“, erklärt Wacker. Deshalb kann eine Absprache vor der Bekanntgabe sinnvoll sein.(dpa/tmn)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp