Wer sparen will, wählt einen Dachaufbau mit System
Dämmen, aber richtig

In dem vergangenen kalten Winter mussten viele Hausbesitzer tief in die Tasche greifen und teils astronomisch hohe Heizkostenrechnungen bezahlen. Wer jetzt eine energetische Sanierung plant, sollte beim Dach anfangen - immerhin ist es für rund ein Drittel der Energieverluste verantwortlich.

Dachfenster in hoher energetischer Qualität und mit Verschattungsmöglichkeit sowie eine rundum dichte und lückenlose Dämmung sind unerlässlich, wenn der Heizenergieverbrauch sinken und die Wohnbehaglichkeit im obersten Geschoss steigen soll.

Ohne Ritzen und Fugen

Hochleistungsdämmelemente aus Polyurethan zum Beispiel begrenzen mit ihrer extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS 024 optimal die Wärmeverluste durch die Dachfläche.

Wird von außen auf die Sparren gedämmt, ist die gesamte Dachkonstruktion ohne Wärmebrücken vollständig eingehüllt. Die Aufsparrendämmung verhindert, dass bei starkem Wind und in kalten Witterungsperioden Kaltluft von außen durch Ritzen und Fugen einströmen kann. Dies würde deutliche Energieverluste und ein unbehagliches Raumklima erzeugen.
Gelangt warme, feuchte Raumluft durch undichte Fugen in kalte Holzbauteile, kühlt sie ab und ein Teil der Luftfeuchtigkeit kondensiert. Dabei bildet sich Tauwasser, und es drohen Feuchteschäden an der tragenden Holzkonstruktion. Wie gut die Dachdämmung insgesamt ausfällt, hängt nicht nur vom Dämmstoff und der Wahl seiner Dicke ab, sondern auch von der luft- und winddichten Ausführung der gesamten Dachkonstruktion.

Dämmung mit System

Zur fachgerechten Ausführung gehört zuerst die Verlegung einer Dampfsperre oder Dampfbremse über die Sparren. Die tragende Holzkonstruktion liegt somit im warmen Bereich. Anschließend wird die Dämmung fugendicht verlegt.

Polyurethan-Dämmelemente haben ein Nut- und Federprofil, nehmen wegen ihrer geschlossenen Zellstruktur praktisch kein Wasser auf und sind luftundurchlässig.

Zwischen Dachziegeln und Wärmedämmung sorgt dann eine überlappende und wasserableitende Unterdeckbahn, die bereits auf die Polyurethan-Elemente aufkaschiert ist, für die Winddichtheit. (djd/pt)
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