28.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

whAZup? traf den jungen Antenne Bayern-Moderator Florian Weiß - Das Gesicht zur Stimme Braver Flo kriegt 'ne Leberkässemmel

von Berthold Zeitler Kontakt Profil

Aber wer zum Teufel ist Florian Weiß? Ganz einfach. Sicher kennen viele seine Stimme, denn der 27-Jährige ist Radiomoderator bei Antenne Bayern in Ismaning. whAZup? interviewte Florian und wollte von ihm Einiges über seinen Beruf wissen.

Florian: Da war alles dabei, vom Feuerwehrmann, Astronaut bis zum Lokomotivführer, als ich sieben war. Mit 13 wollte ich dann unbedingt Stuntman, Eisverkäufer und Kinokartenabreißer (da kommt man in jeden Film rein) werden.

Florian: Also, wenn ich ehrlich bin, habe ich in meiner Schullaufbahn zwei Verweise wegen Störung des Unterrichts kassiert. Ich hatte immer nur durchschnittliche Noten und mein Abi habe ich nur mit Ach und Krach bestanden.

Florian: Als Moderater braucht man weder ein abgeschlossenes Studium noch Abitur. Wenn man permanent das Bedürfnis hat, sich mitzuteilen, und dies auf eine unterhaltsame und bewegende Art und Weise tut, ist es genau der richtige Job. Klar, man muss vieles dazulernen, aber im Endeffekt wollen die Hörer doch nur unterhalten werden.

Florian: Ich habe mich nach oben geschlafen!!! Nein, Blödsinn! In Wirklichkeit habe ich in meiner Heimatstadt Ulm ein Radio-Praktikum gemacht. Der Job hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich eine zweijährige redaktionelle Ausbildung bei der Antenne drangehängt habe. Irgendwann kam mein Chef zu mir und meinte: "Moderier' nächste Woche doch mal probeweise die Bayerische Nacht". Von der Bayerischen Nacht ging es zu den Jungen Wilden, zu The Beat, auf die Beach Clubbings und zu Dance on Snow. Völlig unspektakulär!

Florian: Ich wäre wahrscheinlich ewig bei Mutti wohnen geblieben und hätte gekellnert! Aber im Ernst: Ich habe mir bis jetzt noch keine ernsthaften Gedanken darüber gemacht!

Florian: Alles was Spaß macht, kann auch ab und zu mal nervig sein. Ich bin gerne und viel unterwegs, kann deshalb auch nicht immer meinen Privatkram erledigen. Ich lerne jeden Tag neue, interessante Leute kennen, habe deshalb aber oft zu wenig Zeit, um all meine Freundschaften zu pflegen. Alles hat irgendwie seinen Preis. Aber der ist im Verhältnis zu dem Spaß, den man hat, relativ klein.

Florian: Jeder Tag ist anders! Manchmal ist um 18 Uhr Feierabend, manchmal auch erst um 22 Uhr. Je nachdem was gerade los ist. Wenn wir auf Tour sind, kann das schon ziemlich an die Substanz gehen, dafür kommen auch wieder Tage, an denen weniger Arbeit entsteht. Und wenn man ganz viel Glück hat, darf man auch Urlaub machen.

Florian: Radio ist ein "Mädchen-für-alles-Job". In bin als Reporter unterwegs, texte Promotionspots, spreche und produziere Beiträge, stelle die Musik für The Beat zusammen, klaue unserer Chefsekretärin Kulis und, und, und.

Florian: BiS und BiW (Bladen im Sommer und Boarden im Winter), und seit ein paar Monaten spiele ich wieder Gitarre.

Florian: Ich glaube schon. Meine Mama schleppt mich zumindest jedesmal, wenn ich zu Hause bin, zum Metzger, um dann freudestrahlend das Gesicht zur Stimme zu präsentieren. Und wenn ich ganz brav bin, krieg ich auch eine Leberkässemmel. Wie früher!

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