16.12.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Windkraft: Negativbeispiel Oberfranken für "rücksichtslose, sinnlose und brutale Zerstörungen"

von Angela BuchfelderProfil

Zur Windkraft in Oberfranken:

Viele Menschen kennen offensichtlich die Realitäten der Windrad-Plage nicht. Sie sollten sich einmal nach Oberfranken begeben, um dieses ganze Elend "in reality" zu besichtigen. Hier herrscht die höchste Windraddichte in ganz Bayern, im Landkreis Hof mit über 110 Anlagen.

Hier finden gerade wieder gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung und gegen ablehnende Gemeinde-Beschlüsse rücksichtslose, sinnlose und brutale Zerstörungen der Landschaft, Natur, Heimat und der Lebensgrundlagen in den Naturparks Frankenwald und Fichtelgebirge statt, wie es sie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat.

Hier gibt es genügend Beweise für schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen und Besitzvernichtung durch Unverkäuflichkeit. Wer diese Fakten in besserwisserischer und zynischer Weise relativiert, dem fehlt es an der Achtung vor dem Menschen und der Natur.

Dabei ist die Stromgewinnung durch Windräder hierzulande nicht nur völlig unrentabel (jüngstes Beispiel Stadtwerke Erlangen: 3,8 Millionen Euro Verlust durch Windräder im Jahr 2012 - und wer muss das bezahlen?), sondern auch höchst kontraproduktiv aufgrund der fehlenden Grundlastfähigkeit. Denn wir brauchen eine sichere, preisgünstige und vor allem konkurrenzfähige Stromversorgung als Existenzgrundlage für unser Land.
Keines dieser Kriterien wird vom Windstrom erfüllt, im Gegenteil, die Systemintegration wirkt ausschließlich belastend (siehe Nordsee-Windfelder), was viele noch nicht begriffen haben bzw. nicht begreifen wollen. Die Folgen dieses illusionären Schwachsinns sind: Strompreisexplosion mit entsprechenden Sekundärreaktionen und höchste Gefahr für die Versorgungssicherheit. Im Ausland sind wir damit bereits zur Lachnummer mutiert, wenn es für die Abnahme unseres Stroms auch noch von uns bezahlt wird.

Der Grund für dieses Chaos ist die mangelnde Fachkenntnis bzw. Wahrnehmung der wirtschaftlichen und technischen Grundlagen und Zusammenhänge bei den dafür Verantwortlichen und den Entscheidungsträgern. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung, indem man bei diesen Leuten und allen, die daran beteiligt sind, das Prinzip der persönlichen Haftung anwendet, wie es für jeden Normalbürger gilt und beispielsweise von den Grünen beim Umweltschutz durchgesetzt wurde.

Wir bemühen uns seit Jahren, dieser geistigen Verwirrung Einhalt zu gebieten, indem wir versuchen, auf der Basis von Daten und Fakten und den physikalischen Grundlagen die ganze Unsinnigkeit dieser kollektiven Bewusstseinsstörung darzustellen. Wir haben diese Informationen auch den gesellschaftlich relevanten Institutionen bis hin zu den Vertretern der Universitäten, wie z. B. Professor Miosga, angeboten. Aber die Aufnahmebereitschaft und -fähigkeit für realistische Beiträge, die nicht mit dem "vorgeschriebenen Mainstream" konform gehen, ist in unserer heutigen Gesellschaft aufgrund der jahrzehntelangen "grünen Indoktrinierung" leider verloren gegangen.

Ing. Walter Schorsch, 95028 Hof

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