Worauf es bei jedem Einzelnen ankommt
Welche Zahnpasta passt zu mir?

(Foto: Markus Mainka – stock.adobe.com)

Um die eigenen Zähne optimal zu Pflegen, ist neben einer individuell geeigneten Zahnbürste auch die passende Zahnpasta wichtig. Ein kleiner Leitfaden durch die Regale voller Zahncremes und Zahnpasten.

Ein wichtiger Bestandteil in der Zahncreme ist Fluorid. Die Bundeszahnärztekammer macht deutlich, dass die Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta eine der wirksamsten kariespräventiven Maßnahmen sind. Der starke Kariesrückgang in Deutschland werde unter anderem auch der Fluoridanwendung zugeschrieben.

„Fluoride bieten einen hervorragenden Schutz vor Karies, indem sie sich in die Zahnstruktur einlagern und dadurch den Zahn härten, das heißt äußerst widerstandsfähig gegen die besonders aus Zucker freigesetzten Säuren machen, zum anderen die ständig ablaufenden Vorgänge der Ent- und Verkalkung auf der Zahnoberfläche beeinflussen.“

Wie so oft komme es auch bei Fluorid auf die richtige Dosis an. Kinder bis etwa sechs Jahre sollten laut Bundeszahnärztekammer spezielle Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm (parts per million, Milligramm pro Kilogramm) benutzen. Zahnpasta für Schulkinder und Erwachsene sollte demnach 1.000 bis 1.500 ppm Fluoride enthalten. Von Zahncremes ohne Fluorid rät die Bundeszahnärztekammer hingegen ab.

Außerdem sind benetzende Stoffe (Tenside), die zum Schäumen führen und dafür sorgen, dass der Speichel nicht direkt die Zahnpasta wegspült sowie Polierstoffe in der Zahncreme wichtig. Im Zweifelsfall weiß der Zahnarzt individuellen rat.
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