Brunner: "Erst verbieten, wenn es Alternativen gibt"
Kritik an Schweine-Kastration mit Betäubung

(Foto: Jens Büttner/dpa)

Bayerns Agrarminister Helmut Brunner (CSU) sieht die Umsetzung des ab 2019 geltenden Verbots von Kastrationen ohne Betäubung kritisch. "Ich bin der Meinung, man kann in der Praxis erst etwas verbieten, wenn es Alternativen gibt", sagte er.

Bislang gebe es unter Experten sehr unterschiedliche Meinungen, wie die Vorgabe umgesetzt werden könne. Generell sei die Debatte über mehr Tierwohl bei Nutztieren aber wichtig, betonte Brunner.

Dem Tierwohl in der Nutztierhaltung gerecht zu werden, bedeute, dass Fleisch bis zu 25 Prozent teurer werde. Davon würden laut Brunner am Ende alle profitieren: Erzeuger, Handel und Verbraucher.
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