06.10.2016 - 15:31 Uhr
Deutschland & Welt

Einem Heizungstausch sollte eine gründliche Analyse und Beratung vorausgehen Jedes Haus ist anders

(djd)

Die alte Heizung raus und über Nacht eine neue rein: Glaubt man einigen Großanbietern, dann lässt sich ein Heizungstausch in jedem Haus ganz einfach organisieren. "Doch statt nur einen alten Brenner durch einen neuen und effizienteren zu ersetzen, lohnt es sich, mit fachmännischer Hilfe Alternativen zu prüfen", empfiehlt Bauen-Wohnen-Fachautor Martin Schmidt. Denn so gut wie kein Haus sei Standard, deshalb würden Standardlösungen meist auch nicht den bestmöglichen Erfolg erzielen. Jeder Hausbesitzer habe eigene Ansprüche und Bedürfnisse, auf die Heizungen von der Stange nicht die Antwort sein könnten. "Eine Heizungserneuerung sollte man längerfristig planen und am besten im Sommer durchführen, wenn sie nur zur Warmwasserbereitung gebraucht wird", so Schmidt.

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Sollen etwa erneuerbare Energien ganz oder teilweise die Leistung eines alten Brenners ersetzen, ist eine sachverständige Analyse des Gebäudes sinnvoll. Eine solche Analyse bieten Fachbetriebe an. Zu ihrem Service gehören eine systemübergreifende und herstellerunabhängige Beratung, verbindliche Kostenangebote und verlässliche Zeitplanungen für die Umsetzung.

Nicht nur in Neubauten und auf Neubauniveau gedämmten Altbauten lassen sich im Übrigen umweltfreundliche Techniken wie Wärmepumpen, Solarwärme oder Holz sinnvoll einsetzen. Oft sind es auch Kombinationen aus verschiedenen Wärmeerzeugern, die das günstigste Gesamtergebnis bieten.

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