30.08.2017 - 09:58 Uhr
Deutschland & Welt

Spieleraufstand führt zur Entlassung

Bei Fußball-Zweitligist Greuther Fürth soll laut einem Medienbericht ein Spieleraufstand die Trennung von Trainer Janos Radoki herbeigeführt haben. Führungsspieler der Franken sollen sich am Samstag nach dem 0:1 gegen den FC Ingolstadt geweigert haben, eine Trainingseinheit zu absolvieren. Demnach soll Radoki wegen seiner harten Trainingseinheiten vor allem bei den älteren Spielern einen schweren Stand gehabt haben. Die Spielvereinigung trennte sich am Montag nach null Punkten aus den ersten vier Spielen von ihrem Trainer und beförderte Mirko Dickhaut zum Interimscoach.

von Redaktion OnetzProfil

Direktor Profifußball Ramazan Yildirim wollte den Bericht zunächst nicht bestätigen. "Die Mannschaft sollte regenerieren, sie hat regeneriert." Der 41-Jährige fügte an: "Die Spieler dürfen keinen Aufstand machen, das darf kein Hauptgrund sein, wir sind im Leistungssport." Es seien aber "natürlich Signale, die wir empfangen". Die Fürther kündigten am Montag unmittelbar nach der Trennung vom ungarischen Trainer an, sich bei der Suche nach einem Nachfolger Zeit lassen zu wollen.

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