21.02.2018 - 20:30 Uhr
Deutschland & Welt

Abschluss für 120 000 VW-Beschäftigte

Langenhagen. Durchbruch in nächtlichen Verhandlungen: Die 120 000 Beschäftigten in den westdeutschen VW-Werken erhalten ab Mai 4,3 Prozent mehr Geld. Wer Schichtarbeit leistet, Kinder betreuen oder Angehörige pflegen muss, kann sich für sechs zusätzliche freie Tage im Jahr entscheiden. Im Streit um den Haustarif bei Volkswagen haben sich Unternehmen und IG Metall in der Nacht zum Mittwoch auf einen Abschluss geeinigt.

von Agentur DPAProfil

Dieser sieht nicht nur vor, dass das Entgelt ab Mai um 4,3 Prozent steigt. Für die Monate Februar bis April wurde eine Einmalzahlung von 100 Euro vereinbart - Zeitarbeiter bekommen ebenfalls 100 Euro, Auszubildende 70 Euro. Ab August 2019 wird darüber hinaus jährlich ein tarifliches Zusatzgeld von 27,5 Prozent eines Monatsgehalts gezahlt, das auch in die betriebliche Altersvorsorge fließen kann. Beschäftigte in Schichtarbeit mit Kindern im Alter von bis zu zehn Jahren oder mit pflegebedürftigen Angehörigen können aber auch sechs freie Tage wählen.

Die Einigung gilt bis zum 30. April 2020. Dazu kommt: In die betriebliche Altersvorsorge sollen ab Juli 2019 monatlich 90 statt 27 Euro fließen, ab Januar 2020 dann 98 Euro.

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