Bank of America zahlt 16,65 Milliarden Dollar an USA
Bußgeld in Rekordhöhe

US-Justizminister Eric Holder verkündete die Einigung mit der Bank of America. Bild: dpa
Die Finanzkrise holt die Bank of America ein: Die Bank solle im Rahmen eines Vergleichs über 16,65 Milliarden Dollar (12,5 Milliarden Euro) für diese Geschäfte zur Rechenschaft gezogen werden, teilte US-Justizminister Eric Holder am Donnerstag in Washington mit. Es ist der höchste Betrag, den ein Unternehmen jemals in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung mit der US-Regierung zahlen musste.

Die Bank wird 9,65 Milliarden Dollar an das Justizministerium überweisen. Sieben Milliarden sollen über Kompensationen an überschuldete Hausbesitzer gehen. Der Bank wird vorgeworfen, Investoren beim Verkauf von mit Immobilienkrediten besicherten Wertpapieren hinters Licht geführt zu haben. Die Papiere gelten als einer der Auslöser der Finanzkrise 2008. Nach Ansicht der US-Justiz hat das Institut den Käufern vor dem Zusammenbruch des Häusermarkts verschwiegen, wie schlecht es um die in den Wertpapieren enthaltenen Kredite stand.

Im März hatte sich die Bank bereiterklärt, die staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac mit 9,5 Milliarden Dollar zu entschädigen.
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