Bayern soll es am Montag erneut treffen
Postler streiken weiter

In der Nacht zum Samstag sollten erneut Tausende von Briefen in einigen Verteilzentren der Deutschen Post liegen bleiben. In Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werde es in ausgewählten Zentren Warnstreiks geben, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Freitag.

Bereits in der Nacht zum Freitag waren Hunderte Beschäftigte in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg zeitweise in den Streik getreten. Rund 6,5 Millionen Briefe und 115 000 Pakete seien liegen geblieben, berichtete die Gewerkschaft. Die Post sprach hingegen von nur 1,4 Millionen Briefen und etwa 38 000 Paketen, die laut Betriebssoftware nicht bearbeitet worden waren. "Wir gehen davon aus, dass wir die Rückstände mit einem Tag Verzögerung zustellen können", sagte ein Post-Sprecher. Verdi fordert für 132 000 Tarifbeschäftigte sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat.

An den Aktionen hätten sich im Freistaat etwa 600 Beschäftigte beteiligt, sagte Anton Hirtreiter von Verdi Bayern. Betroffen waren die Briefverteilzentren in München, Freising, Landshut, Ebermannsdorf (Kreis Amberg-Sulzbach) und Bayreuth. In Bayern seien am Montag weitere Warnstreiks geplant, sagte Hirtreiter. Man wolle die Bürger durch den Arbeitskampf aber nicht über Gebühr belasten.
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