Bruttoinlandsprodukt steigt dank Handys
Neue Entwicklung für Smartphone

Berlin. Das Smartphone steht im Mittelpunkt zahlreicher Innovationen in der Unterhaltungselektronikindustrie. Zehn Jahre nach seiner ersten Präsentation hat es sich aber auch zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Nach Angaben des Bitkom stehen rund 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland in Zusammenhang mit dem Smartphone, der Umsatz beläuft sich 2017 voraussichtlich auf 45 Milliarden Euro. Der Digitalverband stellte am Mittwoch zum Start der IFA in Berlin gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Deloitte in Berlin ihre Trendstudie vor.

Demnach legt die klassische Unterhaltungselektronik in diesem Jahr voraussichtlich um 2,6 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro zu. Vor allem das Wachstum bei TV-Geräten werde dafür verantwortlich sein, sagte Bitkom-Spezialist Timm Lutter. Auch der TV-Markt profitiert von neuen Technologien, etwa der Verbindung mit dem Internet und dem Video-Streaming. "Das Smartphone hat als Universaltalent in vielen Bereichen Schneisen geschlagen, aber auch viel fruchtbaren Boden hinterlassen", sagte Lutter. In anderen Branchen stoße es entscheidende Entwicklungen an. Acht von zehn Deutschen nutzen ein Smartphone. "So schnell hat bislang keine andere Technologie den Alltag so vieler Menschen verändert", sagte Klaus Böhm von Deloitte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.