Chinesisches Wachstum fällt auf 7,7 Prozent
Aufschwung verliert Kraft

Der Welt-Wachstumsmotor China kommt in Stottern. Die Wirtschaftsleistung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde hat im ersten Quartal 2013 weniger stark zugelegt als erwartet. In den ersten drei Monaten des Jahres betrug der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 7,7 Prozent, teilte das Statistikamt am Montag in Peking mit. Im Schlussquartal 2012 hatte er noch bei 7,9 Prozent gelegen. Analysten haben nun Sorge, dass China als Antriebskraft für die Weltkonjunktur schwächeln könnten. Experten waren von einem stärkeren Anstieg zum Anfang dieses Jahres ausgegangen. Die VP-Bank aus Liechtenstein beurteilte die Konjunkturdaten als "herbe Enttäuschung". Die Nord-LB wertete die Zahlen "nahezu als Schock". Im Vergleich zu Europa und den USA erscheinen die Wachstumszahlen bemerkenswert, doch sind sie für ein Schwellenland wie China mit seinem Nachholbedarf nicht hoch. Experten sehen sechs oder sieben Prozent Wachstum als Untergrenze, um ausreichend Arbeitsplätze zu schaffen und Entwicklungsprobleme zu lösen.
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