Conti setzt auf den Reifenwechsel

Ein merklicher Schub aus dem Geschäft mit neuen Reifen soll dem Autozulieferer Continental die Prognose für das laufende Jahr retten. Zum Jahresstart spürte der Konzern aus Hannover die Absatzflaute auf Europas Automarkt. Der Umsatz sank nach Angaben vom Freitag in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut drei Prozent auf 8,033 Milliarden Euro. Unterm Strich standen als Gewinn 441,2 Millionen Euro, neun Prozent weniger.

Der Konzern erklärte: "Wesentlich war die schwache Entwicklung der Pkw-Produktion in Europa." Zudem hätten diesmal gegenüber dem Vorjahreszeitraum drei Arbeitstage gefehlt. Außerdem hätten aufgrund des Winterwetters bis Ende März wesentlich weniger Fahrer die Reifen ihres Autos gewechselt hätten als in normalen Jahren. Doch das solle sich in den nächsten Wochen als Nachholeffekt auszahlen.
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