09.07.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Eckpunkte der Reform

von Redaktion OnetzProfil

Verschonungsregeln: Bis zu einem Betriebsvermögen von 26 Millionen Euro bleiben Firmenerben von der Erbschaftsteuer weitgehend verschont, wenn sie das Unternehmen weiterführen und die Arbeitsplätze erhalten. Bei einer fünfjährigen Betriebsfortführung gibt es einen 85-prozentigen Abschlag, ab sieben Jahren entfällt die Steuer. Voraussetzung: Lohnsummen-Grenzen werden nicht unterschritten (Indiz für den Erhalt der Jobs).

Kleinbetriebe: Sonderregelungen sind für kleine Firmen mit maximal 15 Beschäftigten vorgesehen. Bei Betrieben mit bis zu drei Mitarbeitern gibt es keine Lohnsummen-Prüfung.

Bedürfnisprüfung: Bei einem Betriebsvermögen von mehr als 26 Millionen Euro muss der Erbe nachweisen, dass er finanziell auf eine steuerliche Entlastung angewiesen ist. Abschläge werden nur dann gewährt, wenn der Betroffene die Steuerschuld nicht aus 50 Prozent seines vorhandenen Vermögens begleichen kann. (dpa)

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