Einigung auf Drsselung der Produktion
Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit 2015

Frankfurt. Die Ölpreise sind am Montag nach der Ankündigung von Förderkürzungen des Ölkartells Opec und anderer wichtiger Förderländer auf den höchsten Stand seit Sommer 2015 gestiegen. Auslöser war eine Einigung zwischen 13 Ländern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und zwölf anderen großen Förderstaaten. In einem historischen Schulterschluss kündigten sie gemeinsame Förderkürzungen an, um die niedrigen Preise für Rohöl nach oben zu treiben.

Die Kooperation knüpft an eine Förderkürzung der Opec von Ende November an. Das Kartell will seine Tagesförderung um 1,2 Millionen Barrel auf 32,5 Millionen Fass reduzieren. Die Kürzung soll ab 2017 für ein halbes Jahr gelten. Die Nicht-Opec-Länder wollen ihre Förderung um insgesamt 558 000 Barrel täglich drosseln. Russland will allein 300 000 Barrel weniger produzieren. Indes soll die Drosselung nicht gleich zu Jahresbeginn 2017 einsetzen. Erst im April oder Mai solle dann der volle Umfang erreicht werden, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak. Insgesamt soll das weltweite Ölangebot um etwa zwei Prozent reduziert werden.
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