EU gibt Geld für Gemüsewerbung

Wegen der russischen Importbeschränkungen für Lebensmittel will die EU-Kommission 30 Millionen Euro für Werbekampagnen für europäisches Obst und Gemüse bereitstellen. Das teilte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos am Mittwoch in Brüssel mit. Da solche Mittel kofinanziert werden müssen, könnte sich die Summe durch Beiträge des Privatsektors oder nationaler Behörden noch verdoppeln.

Die EU-Kommission hatte den Bauern und Lebensmittelherstellern seit Verhängung des russischen Einfuhrstopps mehrfach unter die Arme gegriffen. So können Erzeuger von knapp 20 leicht verderblichen Obst- und Gemüsesorten EU-Hilfe beantragen. Auch für Produzenten von Pfirsichen und Nektarinen gibt es Unterstützung, allerdings begründet die EU-Kommission diese nur zum Teil mit den Importbeschränkungen und teils mit schlechtem Wetter. Auch für Milch- und Käsehersteller wurden Hilfen angekündigt. Ciolos bezifferte den Wert der Hilfsmaßnahmen auf etwa 180 Millionen Euro.
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