Faschingsdienstag an der Börse
Gute Stimmung trotz Einbruchs

Ein als Graf Dracula verkleideter Börsenhändler geht über das Parkett der Frankfurter Börse. Am Faschingsdienstag feiern die Börsianer traditionell ihren Fasching - trotz eines fallenden Dax. Bild: Arne Dedert/dpa

Frankfurt. Die Börsianer kamen am Faschingsdienstag als Tänzerinnen, Dracula oder Ire aufs Parkett. Zumindest diesbezüglich ließen sich die Händler die Stimmung nicht vermiesen. Denn der jüngste Stabilisierungsversuch des Dax hat sich erst einmal als Strohfeuer erwiesen. Zu Wochenbeginn hatte sich der Aktienindex noch deutlich von seiner Talfahrt der vergangenen Wochen erholt, die ihn am Freitag auf den tiefsten Stand seit August gedrückt hatte. "Die Ampel bleibt auf rot", glauben Analysten des Börsenmagazins Index-Radar. Der Markt sei auch zum Wochenauftakt "klar von Verkäufern dominiert" gewesen. Im vergangenen Jahr hat die Mehrheit der deutschen Börsenschwergewichte einer Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY zufolge Anleger positiv überrascht. 57 Prozent der 30 Dax-Unternehmen korrigierten ihre Prognose im Verlauf des Jahres mindestens einmal nach oben. Die Konjunktur habe sich in den vergangenen Monaten besser entwickelt als erwartet.

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.