Google-Geschäft läuft - Microsoft stark - IBM gebremst
IT-Branche gespalten

Mit Internet-Diensten und Software lässt sich Geld verdienen, während das Geschäft mit klassischer Computer-Technik lahmt. So fuhr Google einen Milliarden-Gewinn ein. Dagegen hielt das Hardware-Geschäft den IT-Riesen IBM zurück und er könnte jetzt angeblich Teile des Server-Geschäfts verkaufen. Dem Chip-Hersteller AMD bescherte die PC-Flaute rote Zahlen und einen Gewinneinbruch.

Microsoft überraschte mit starken Ergebnissen, obwohl Marktexperten Zweifel am Erfolg des neuen Betriebssystems Windows 8 haben. Der Konzern nannte allerdings keine Zahlen zum Absatz der Software. Microsoft konnte im dritten Geschäftsquartal von Januar bis März seinen Umsatz um 18 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn verbesserte sich im Jahresvergleich um 19 Prozent annähernd 6,1 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro).

Wie am Freitag bekannt wurde, schreckte die Entwicklung der PC-Branche den Finanzinvestor Blackstone ab, der auf dem Bieterwettstreit um Dell ausstieg. Google startete mit Zuwächsen ins Jahr. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 31 Prozent auf 13,97 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 15,8 Prozent auf knapp 3,35 Milliarden Dollar zu. Google-Chef Larry Page will, dass der Konzern mit neuen Projekten die Zukunft verändert. Er wolle dafür sorgen, dass Google in neue Bereiche wie selbstfahrende Autos vorstoße.
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