Griechenland erhält weitere 2,8 Milliarden Euro
Troika mit Athen zufrieden

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Sparanstrengungen der Regierung in Athen zufrieden. Die griechische Regierung kann deshalb mit der Auszahlung einer weiteren Finanzhilfe in Höhe von 2,8 Milliarden Euro rechnen. In einer Erklärung der "Troika" von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds vom Montag in Brüssel heißt es, Griechenland werde wahrscheinlich "in naher Zukunft" die für März gesetzten Ziele erreichen. Die anderen 16 Staaten mit Euro-Währung und der IWF könnten vermutlich im Mai die Auszahlung des Geldes genehmigen. Die Bemühungen um die Schuldentragfähigkeit Griechenlands seien auf dem richtigen Weg, befand die Troika. Vorbedingung für die Hilfe bleibt aber, dass Athen beim Eintreiben von Steuern und bei der Entlassung von unfähigen oder überflüssigen Staatsdienern nicht nachlässt. Der griechische Regierungschef Antonis Samaras kündigte an, bis Ende des Jahres sollen 4000 Staatsbedienstete gehen. Weitere 11 000 sollen bis Ende 2014 entlassen werden.
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