Großprojekte laufen gut
Kion verdient mehr

Gabelstapler-Modelle Linde E 50 und E 25 des Gabelstapler-Herstellers Kion fahren durch eine Lagerhalle. Archivbild: Kion Group AG/dpa

Frankfurt. Ein anziehendes Geschäft mit automatisierten Logistiksystemen hat dem Gabelstapler-Hersteller Kion einen versöhnlichen Jahresausklang gebracht. Der Konzern erreichte seine Jahresziele, die er im Herbst wegen Kundenzurückhaltung bei Logistik-Komplettlösungen gesenkt hatte. Weiter rund lief es im Stammgeschäft mit Fahrzeugen für Lagertechnik wie Gabelstaplern.

Laut Mitteilung vom Donnerstag verdiente Kion 2017 unter dem Strich 426 Millionen Euro, rund 73 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei profitierte Kion davon, dass die Übernahme des amerikanischen Logistikspezialisten Dematic 2016 erstmals komplett in die Bilanz eingerechnet wurde. Zudem kamen dem Konzerne die Steuersenkungen in den Vereinigten Staaten unter Präsident Trump zugute.

Der Umsatz stieg um 37 Prozent auf 7,65 Milliarden Euro. Das meiste Geld liefert das Geschäft mit Lagertechnik-Fahrzeugen. Der zwischenzeitlich lahmende Bereich Logistik-Komplettlösungen, der mit der Dematic-Übernahme entstand, erzielte rund 2 Milliarden Umsatz. Der Konzern gab zudem den Kauf einer Minderheitsbeteiligung am chinesischen Anbieter EP Equipment bekannt. Ein Preis wurde nicht genannt.
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