Im März bundesweit weniger als 2,5 Millionen Arbeitslose
Starker Frühjahraufschwung

Nürnberg. Ein unerwartet starker Frühjahrsaufschwung hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im März auf ein neues Rekordtief sinken lassen. Mit 2,458 Millionen rutschte die Zahl der erwerbslosen Männer und Frauen zum Ende des Winters auf den niedrigsten März-Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Das sind 88 000 Arbeitslose weniger als im Februar und 204 000 weniger als vor einem im Jahr. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,5 Prozent.

Von der anhaltend guten Konjunktur profitieren nach Beobachtung von Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur, inzwischen auch immer mehr Langzeitarbeitslose. Hatte ihre Zahl lange Zeit um die Eine-Million-Marke gependelt, liege sie inzwischen bei 845 000 (Stand März). Auf einem etwa gleichbleibenden Niveau entwickelt sich derzeit die Flüchtlingsarbeitslosigkeit.

In Bayern ist die Zahl der Erwerbslosen im März auf etwa 231 500 gesunken. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Punkte auf 3,2 Prozent zurück - das ist die niedrigste Quote in diesem Monat seit Einführung der aktuellen Berechnungsmethode 1997, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte.

Arbeitslosenquote geht in allen Regionen zurückIm März ist die Arbeitslosigkeit in allen Regierungsbezirken im Freistaat im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken - am deutlichsten in Mittel- und Unterfranken um jeweils 0,4 Punkte. Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnet aktuell Schwaben (2,8 Prozent) den Schluss bildet Mittelfranken (3,8 Prozent).

Oberbayern: 79 487, 3,1 Prozent (März 2017: 3,4 Prozent)

Niederbayern: 23 643, 3,4 Prozent (März 2017: 3,6 Prozent)

Oberpfalz: 18 906, 3,0 Prozent (März 2017: 3,3 Prozent)

Oberfranken: 21 235, 3,6 Prozent (März 2017: 3,9 Prozent)

Mittelfranken: 37 365, 3,8 Prozent (März 2017: 4,2 Prozent)

Unterfranken: 21 357, 2,9 Prozent (März 2017: 3,3 Prozent)

Schwaben: 29 513, 2,8 Prozent (März 2017: 3,1 Prozent)

Bayern gesamt: 231 506, 3,2 Prozent (März 2017: 3,5 Prozent)
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