In China Strafe gegen Zulieferer wegen Preisabsprachen
Bußgelder verhängt

Japanische Autozulieferer müssen in China wegen verbotener Preisabsprachen die Rekordsumme von insgesamt umgerechnet 151 Millionen Euro bezahlen. Nach der Untersuchung von zwölf Zulieferern befanden die Wettbewerbshüter der Entwicklungskommission sowohl Hitachi, Denso, Aisan, Mitsubishi Electric, Mitsuba, Yazaki, Furukawa, Sumitomo als auch die vier Kugellagerhersteller Nachi, NSK, JTEKT und NTN des Verstoßes gegen das Anti-Monopol-Gesetz für schuldig. Hitachi sowie Nachi werden von der Strafe ausgenommen, weil sie sich als erste selbst angezeigt und "wichtige Beweise" für die Untersuchung geliefert hätten, teilten die Behörde mit. Durch die Preisabsprachen hätten die japanischen Unternehmen dem chinesischen Markt "schweren Schaden" zugefügt, sagte der Preiswächter Wu Dongmei von der Entwicklungskommission laut Nachrichtenagentur Xinhua. Von den Anti-Monopol-Ermittlungen sind auch deutsche Autobauer betroffen.
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