IWF-Warnung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Euro-Zone vor einer "chronischen" Finanzkrise gewarnt. Die Gesetzgeber der Währungsunion dürften nicht nachlassen, Reformen im Bankensektor voranzutreiben und die wirtschaftliche Erholung zu stützen, fordert die Institution in ihrem neuen Bericht zur globalen Finanzstabilität. Sollte der Eifer nachlassen, könnten alte Risiken dauerhaft zurückkehren, sagte der Chef der IWF-Kapitalmarktabteilung, José Viñals, bei der Vorstellung des Berichts am Mittwoch in Washington. Schwache Banken müssten dringend restrukturiert, Kapitalanforderungen weiter verschärft werden. Ein besonderes Risiko sei die Überschuldung des Firmensektors in den schwächeren Euro-Staaten. (dpa)
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