Kommentar zum Börsenrückgang
Donald Trumps Börsen-Einbruch

In den vergangenen zwölf Monaten hat US-Präsident Donald Trump keine Gelegenheit ausgelassen, die steigenden Börsen-Kurse als Erfolg seiner Politik zu reklamieren. Doch umgekehrt wird ein Schuh daraus. Mit seiner Steuerreform hat er ein Konjunkturprogramm gestartet, obwohl die Wirtschaft in den USA ohnehin brummt. Womöglich geht es nun noch schneller bergauf und die Inflation zieht deutlich an. Das würde die Notenbank zu Zinserhöhungen veranlassen.

Dieser Ausblick macht Börsianer nervös. Sie handeln mit Zukunfterwartungen. Und diese sind aus Sicht der Börse mittelfristig nicht rosig. Schließlich gibt es noch die politischen Risiken, die von Trump und seiner Politik ausgehen. Beginnt er einen Handelskrieg mit China? Was wird aus dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen? Wie entwickelt sich der Konflikt mit Nordkorea?

Am Ende könnte eine unkontrollierte Kurskorrektur stehen und Wirtschaft sowie Börsen einbrechen. Dann werden diejenige Manager, die Trump in Davos angehimmelt haben, verkünden, dass sie Stellen streichen müssen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.