25.02.2018 - 21:52 Uhr
Deutschland & Welt

Landesregierung verweigert weitere Mittel für Hauptstadtflughafen CDU will BER privatisieren

Berlin. In die Fertigstellung des mehrfach verzögerten neuen Hauptstadtflughafens soll kein weiteres Steuergeld fließen. Das fordert die Berliner CDU und macht sich zugleich für eine Teilprivatisierung der Airport-Gesellschaft stark. Es sei an der Zeit, diese ernsthaft in Betracht zu ziehen, sagte Generalsekretär Stefan Evers am Samstag. Auf diese Weise könnte man auch "neue Köpfe, bessere Expertise und frisches Kapital" in das Projekt holen.

von Agentur DPAProfil

Bislang sperrten sich die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund, diesen Weg zu gehen. Allerdings lehnt es auch die rot-rote Regierung in Brandenburg ab, weitere Landesmittel in den BER zu stecken.

Evers kritisierte gleichzeitig die Informationspolitik der Betreiber. Vieles gelange nur über die Medien in die Öffentlichkeit. So berichtete die "Bild am Sonntag", dass es neue Teilverzögerungen wegen Problemen mit dem Umbau der Sprinkleranlage und der Brandschutzanlage gebe. Die geplante Baufertigstellung sei nicht mehr zu halten.

Ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) räumte ein, dass es "einige nachlaufende Gewerke" bis zum ersten Quartal 2019 geben werde. "Dass das so kommen kann, wurde aber bereits berücksichtigt bezogen auf den Termin für die Inbetriebnahme", sagte er am Sonntag.

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