Lebensmittelhändler nimmt 150 Produkte aus dem Sortiment
Edeka legt sich mit Nestlé an

Hamburg. Im Lebensmittelhandel bahnt sich ein Kampf der Giganten an: Edeka hat nach einem Bericht der "Lebensmittel Zeitung" damit begonnen, Schritt für Schritt rund 160 Nestlé-Produkte aus dem Verkauf zu nehmen. Der größte deutsche Lebensmittelhändler wolle damit beim weltweit größten Nahrungsmittelhersteller bessere Einkaufskonditionen durchsetzen, berichtete das Fachblatt. Zu den bekanntesten Nestlé-Marken gehören Nescafé, Maggi, Thomy, Wagner Pizza und Vittel.

Edeka und Nestlé wollten den Bericht am Montag auf Anfrage nicht kommentieren. In Branchenkreisen hieß es, beide Seiten ließen die Muskeln spielen, um im Preiswettbewerb die Oberhand zu behalten. Edeka agiert in dem Streit mit Nestlé dem Bericht zufolge nicht allein, sondern im Schulterschluss mit anderen Mitgliedern der europäischen Händlerallianz Agecore: Intermarché, Coop Schweiz, Conad, Eroski und Colruyt. Die Schweizer "Handelszeitung" zitierte den Coop-Sprecher Urs Meier mit: "Wir haben einen Bestellstopp auf über 150 Artikel veranlasst."
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