Maschinenbau: Sand im Getriebe

(dpa/üd) Der deutsche Maschinenbau leidet unter einer schwachen Inlandsnachfrage und den politischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau stagnierte im Juli im Vergleich zum Vorjahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag mitteilte. In Bayern lag der Auftragseingang im Juli 1 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Minus von 16 Prozent, das Auslandsgeschäft verbesserte sich um 8 Prozent, teilte der Landesverband Bayern mit.

Das schwächelnde Inlandsgeschäft bereitet den Maschinenbauern auch bundesweit Sorgen. Die heimische Nachfrage ging im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent zurück. Die Bestellungen aus dem Ausland stiegen hingegen insgesamt um 4 Prozent an. Vor allem die Krise um die Ukraine betrifft die deutsche Schlüsselindustrie, die mehr als eine Million Menschen beschäftigt.
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