06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Menschen suchen das Einzigartige" Metropolregion

von Redaktion OnetzProfil

Bayreuth/Kulmbach. (sr) Wolfgang Judas gilt in seiner Branche als Vordenker. Der Inhaber der Kulmbacher Werbeagentur Designhouse plädiert in seinem neuen Buch "idées - Gedankengut für das 21. Jahrhundert" dafür, den Wandel der Werte bewusst wahrzunehmen, um im modernen, multimedialen Leben ein erfolgreiches Marketing zu entwerfen, weg vom Austauschbaren, hin zum Wertvollen. "In einer Zeit, die von schneller Reiz- und Informationsflut geprägt ist, suchen die Menschen das Einzigartige, das Besondere", meint der aus Gefrees stammende Designexperte. Eindruck und Nachhaltigkeit versprächen "gerade die feinen Botschaften". In seinem hochwertig gestalteten Buch präsentiert Judas seine Ideen für Unternehmen, die ihre Kunden unverwechselbar ansprechen wollen. Wie dies gelingt: klare Botschaften, emotionale Inhalte ("Gefühl ist ein erstklassiger Verkäufer"), überraschende Perspektiven und werthaltige Darstellung. Mit seiner Agentur ist Judas seit über 20 Jahren auch international tätig.

Wolfgang Judas: "idées - Gedankengut für das 21. Jahrhundert" (Druckkultur Späthling), 170 Seiten (im Schuber), limitierte Edition, ISBN 978-3-942668-20-0, erhältlich beim Autor, 24,90 Euro zzgl. Versand ___

Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/idees

Angemerkt

Trend geht zu Multi-Channel

"Hoppla", überkommt es den Leser der Studie zur Zukunft des Einzelhandels, hoffentlich wird da nicht etwas verschlafen. Reicht das Negativbeispiel der Kaufhäuser nicht schon? Im Interesse der Arbeitsplätze wäre vielleicht etwas mehr Flexibilität angesagt.

Vielleicht war aber bei einer Befragung von fast ausschließlich stationären mittelständischen Händlern auch kein anderes Ergebnis zu erwarten. Schließlich zählt der Online-Handel oftmals nicht zu deren Kernkompetenzen. Online-Händler hätten bestimmt andere Antworten gegeben.

Aber mehr Vorsicht wäre den oft alteingesessenen Einzelhändlern schon anzuraten. Nach einer Prognose der Post als Paketdienstleister könnte der Online-Handel bald 40 Prozent des gesamten Handelsumsatzes betragen. Auch wenn hier der Wunsch der Vater des Gedankens sein könnte: Irgendwo in der Mitte zwischen dem derzeit 10-Prozent-Anteil und den Vorstellungen der Post wird die Wahrheit wohl liegen. Und da wären mehr "Multi-Channel-Händler" sehr hilfreich.

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