18.10.2017 - 21:28 Uhr
Deutschland & Welt

Nach der Sicherheitslücke im W-Lan Experten empfehlen kompletten Umstieg auf verschlüsselte Verbindungen

Berlin. Nach der Entdeckung einer Schwachstelle in der W-Lan-Verschlüsselung WPA2 empfehlen Experten einen Umstieg auf verschlüsselte Verbindungen. Anwender sollten beim Browser Erweiterungen wie HTTPS Everywhere verwenden, damit beim Surfen möglichst oft eine verschlüsselte Datenübertragung via HTTPS erfolge, empfahl Sicherheitsforscher Brian Krebs. Professor Christoph Meinel, Direktor und Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam, plädierte ebenfalls dafür: "Die in WPA2 entdeckten Sicherheitslücken unterstreichen die zunehmende Bedeutung der verschlüsselten Datenübertragung wie HTTPS. So ist HTTPS ist ein wichtiger zusätzlicher Schutz für den Transfer sensibler Daten."

von Agentur DPAProfil

Der Schutz würde aber nur gewährt, wenn er auf dem neuesten Stand ist. "Für den Verbraucher ist das allerdings schwierig zu erkennen", räumte Meinel ein. "Erfreulich ist, dass Firmen immer schneller auf die Veröffentlichung von Sicherheitslücken mit Software-Updates reagieren." Krebs schrieb in seinem Blog, er sehe nicht, dass die Sicherheitslücke für Benutzer zu einer Bedrohung werde, solange es keine leicht zu bedienenden Angriffstools gebe. Wenn Anwender sich große Sorgen machten und Updates für ihre Geräte noch nicht verfügbar seien, sollte sie auf eine Kabel-Verbindung ausweichen.

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Weitere Informationen:

https://www.eff. org/https-everywhere

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