25.04.2018 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Nach Diesel-Razzia Porsche will keine Sichtung der Unterlagen

Stuttgart. Der Autobauer Porsche will nach der Diesel-Razzia verhindern, dass Ermittler die sichergestellten Unterlagen sichten. Das sagte ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Porsche habe gegen die vorläufige Sicherstellung zur Sichtung vollumfänglich Widerspruch eingelegt, sagte der Sprecher. Demnach muss nun das Amtsgericht Stuttgart entscheiden, ob die Staatsanwaltschaft die Unterlagen durchsuchen darf. Sollte das Amtsgericht zu Ungunsten von Porsche entscheiden, könnte der Autobauer dem Sprecher zufolge dagegen beim Landgericht Beschwerde einlegen. Womit Porsche den Widerspruch begründete, teilte die Behörde nicht mit. Porsche arbeite mit den Behörden vollumfänglich zusammen, teilte das Unternehmen mit. Grund für den Widerspruch sei, dass die Anzahl der sichergestellten Unterlagen eine Sichtung durch Porsche in kurzer Zeit unmöglich mache. Derzeit sichte man das Verzeichnis.

von Agentur DPAProfil
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