Nach Produktionsausfälle im Mai 2017
BMW und Bosch sprechen über Schadenersatz

München/Stuttgart. Bosch muss BMW nach Produktionsausfällen wegen fehlender Lenkgetriebe voraussichtlich mit einer mittleren zweistelligen Millionensumme entschädigen. Diese Größenordnung nannte BMW am Freitag - nähere Angaben seien wegen laufender Verhandlungen nicht möglich. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Bosch erklärte, beide Seiten seien "in einer langfristigen Beziehung". Man werde sich deswegen bemühen, eine konstruktive Lösung für den geforderten Schadenersatz zu finden. Ende Mai hatten Lieferschwierigkeiten von Bosch, die ihrerseits auf Probleme bei der italienischen Firma Albertini Cesare zurückgingen, empfindliche Produktionseinbußen bei BMW hervorgerufen. Bänder standen still, viele Wagen der kleineren Baureihen konnten nicht pünktlich fertiggestellt und ausgeliefert werden.

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