Nur vage Aussagen der MAN-Spitze
Kein Bekenntnis zum Maschinenbau

München. Die MAN-Spitze hält sich zur Zukunft der Maschinenbausparte auch vor den Anteilseignern bedeckt. Auf Fragen nach den Plänen des VW-Konzerns für den Münchener Lastwagen- und Maschinenbauer MAN bekamen die Kleinaktionäre auf der Hauptversammlung am Mittwoch nur vage Antworten. MAN selbst plane keinen Verkauf der Maschinenbausparte. Aber "hier mag es Überlegungen auf Seiten unseres Gesellschafters" VW geben, sagte Vorstandschef Joachim Drees in München. "Für sogenannte Nicht-Kerngeschäfte" habe VW nachhaltige Zukunftspläne angekündigt.

Volkswagen hält gut 75 Prozent der MAN-Aktien und will die MAN-Lastwagensparte mit dem VW gehörenden Lkw-Hersteller Scania zusammen für einen Börsengang vorbereiten. Den Bereich Diesel & Turbo, der 15 000 Mitarbeiter beschäftigt und Schiffsmotoren und Kompressoren für die Industrie herstellt, sowie der Gebtriebehersteller Renk sollen abgetrennt und erst einmal in den VW-Konzern eingegliedert werden.
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