11.02.2018 - 21:52 Uhr
Deutschland & Welt

Preiseinbruch wegen Afrikanischer Schweinepest Unrentable Wildschweinjagd

München. Die Wildschweinjagd lohnt sich in Deutschland immer weniger. Angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest und der steigenden Schwarzwildzahlen in den Wäldern haben mehrere Länder begonnen, den Jägern Prämien für erlegte Sauen zu zahlen. Außerdem sind wegen der rasanten Vermehrung der Tiere die früher üblichen Schonzeiten vielfach verkürzt oder sogar weitestgehend aufgehoben worden. Ziel ist die Reduzierung der Wildschweinbestände. Doch die Preise für das Fleisch sind infolge des großen Angebots so tief gesunken, dass sich die Sauenpirsch für viele Jäger nicht mehr lohnt.

Wildschweine nach einer Treibjagd bei Glais in Mecklenburg-Vorpommern als Strecke ausgelegt. Bild: Jens Büttner/dpa
von Agentur DPAProfil

In Bayern etwa zahlen die Behörden für einen erlegten Frischling oder eine Bache ohne Jungtier 20 Euro. In Mecklenburg-Vorpommern sind es 25 Euro pro erlegte Sau, in Brandenburg sogar 50 Euro - allerdings erst, wenn die Jagdstrecke der Saison 2014/15 übertroffen ist.

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