16.10.2017 - 22:32 Uhr
Deutschland & Welt

Preiserhöhungen Deutsche Bahn verlangt mehr Geld für Fahrscheine

Berlin. Die Deutsche Bahn erhöht die Fahrpreise zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember im Durchschnitt um 0,9 Prozent. Fahrscheine zum vollen Preis (Flexpreis) werden in der zweiten Klasse durchschnittlich 1,9 Prozent teurer, in der ersten Klasse sind es 2,9 Prozent. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Fahrkarten der Bahn werden ab 10. Dezember im Schnitt 0,9 Prozent teurer. Bild: Andreas Gebert/dpa
von Agentur DPAProfil

Fernverkehrschefin Birgit Bohle sagte, es handele sich um eine "ausgesprochen moderate Preiserhöhung". Vor einem Jahr lag sie bei 1,3 Prozent. Die Jahresteuerungsrate in Deutschland beträgt derzeit 1,8 Prozent. Je nach Strecke steigt der Flexpreis in der zweiten Klasse nach Bahn-Angaben um bis zu 3,5 Prozent, es kann aber auch weniger sein. Eine wichtige Ausnahme: Für die neue ICE-Strecke von München nach Berlin sind künftig 150 Euro Flexpreis zu zahlen, das sind 18 Euro oder 13,6 Prozent mehr als bisher. Die Fahrzeit verkürzt sich dafür von bisher sechs auf viereinhalb Stunden, mit dem "Sprinter" sind es nur noch knapp vier Stunden. Sonst liegt die Spanne der Preisanhebung nach Bahnangaben je nach Strecke zwischen 0 und 3,5 Prozent.

Bereits vor einem Monat hatten die deutschen Regionalbahnen ihre Preiserhöhungen bekanntgemacht: Das Preisniveau im Regionalverkehr erhöht sich demnach um 2,3 Prozent.

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