22.02.2018 - 20:20 Uhr
Deutschland & Welt

Pro-Kopf-Konsum sinkt auf 10,5 Kilogramm Heiß auf Schweizer Schokolade

Bern. Deutsche essen wieder mehr Schweizer Schokolade. Im wichtigsten Exportmarkt haben die Schweizer Hersteller nach drei rückläufigen Jahren 2017 erstmals wieder einen Zuwachs verzeichnet, wie der Verband der Schokoladenfabrikanten Chocosuisse am Donnerstag berichtete. Er meldete ein Plus von 16 Prozent. Mit knapp 16 Prozent am gesamten Exportumsatz lag Deutschland vor Frankreich, Großbritannien und Kanada, die im einstelligen Bereich zulegten. Mit den Ausfuhren konnten die Schweizer Hersteller eine Absatzdelle in der Schweiz kompensieren: Dort ging der Verkauf um 1,3 Prozent zurück. Der Pro-Kopf-Konsum sank um 500 Gramm auf 10,5 Kilogramm, wie der Verband berichtete. Der Anteil der Importschokolade am Inlandskonsum ging leicht auf unter die 40-Prozent-Marke zurück. Der Branchenumsatz stieg im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Franken (1,6 Milliarden Euro). Produziert wurden 190 731 Tonnen, 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon ging der Löwenanteil - mehr als 127 000 Tonnen - ins Ausland. Den meisten Umsatz machen die Schweizer mit Schokoladentafeln (48,1 Prozent). Dahinter liegen etwa Pralinen, Schokoladenpulver und Festartikel. Eines der 18 Verbandsmitglieder hat seine Schokoladenfabrik 2017 geschlossen und die Produktion ins Ausland verlegt.

Schokolade aus der Schweiz wird in Deutschland wieder öfter genascht. Archivbild: Patrick Seeger/dpa
von Agentur DPAProfil
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