18.04.2018 - 14:46 Uhr
Deutschland & Welt

Prognose des Handelsverbands Kleine Läden geraten immer mehr unter Druck

Düsseldorf. Der Online-Handel und die demografische Entwicklung werden zu einer Bedrohung für kleine Einzelhändler. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Branchenumfrage des Handelsverbandes HDE rechnen mehr als die Hälfte der Läden mit weniger als fünf Beschäftigten in diesem Jahr mit Umsatzrückgängen. Kleine Händler stehen zwar nur für 10 Prozent des Umsatzes, aber für 54 Prozent der Standorte.

von Agentur DPAProfil

Für 2018 erwartet der HDE ein Umsatzwachstum von zwei Prozent. Inflationsbereinigt bliebe damit unter dem Strich immer noch ein kleines Plus. Größter Wachstumstreiber dürfte nach den Prognosen des HDE 2018 aber einmal mehr der Online-Handel mit einem erwarteten Umsatzplus von rund 10 Prozent sein. Für den stationären Handel mit seinen rund 450 000 Geschäften rechnet der HDE dagegen lediglich mit einem Wachstum von 1,2 Prozent. Das heißt: Bereinigt um die Preissteigerung dürfte der Umsatz dort real sogar leicht schrumpfen. Doch auch im stationären Handel gibt es eine Trennung zwischen Gewinnern und Verlierern. So rechnen zwei Drittel der Händler mit mehr als 100 Beschäftigten 2018 mit einem Umsatzplus. Die meisten kleinen Händler blicken hingegen pessimistisch in die Zukunft.

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