Sicherheitslücke stopfen
Tech-Firmen bieten Updates für W-Lan-Verschlüsselung WPA2

Berlin. Einen Tag nach Bekanntwerden der gravierenden Sicherheitslücke in der W-Lan-Verschlüsselung WPA2 haben erste Anbieter von Geräten und Software die Schwachstelle gestopft. Mehrere Spezialisten für Netzwerk-Technik wie Cisco, Intel, Netgear und Aruba veröffentlichten bis Dienstag entsprechende Sicherheits-Updates. Bei Microsoft wurde die Sicherheitslücke bereits in den frisch veröffentlichten Software-Aktualisierungen berücksichtigt. Apple schloss die Lücke in den aktuellen Beta-Versionen seiner Betriebssysteme, die demnächst für alle verfügbar sein sollten.

Der Appell des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), wegen einer Sicherheitslücke im W-Lan-Protokoll WPA2 keine Bankgeschäfte mehr über ein drahtloses Netzwerk zu tätigen, ist bei Experten auf Kritik gestoßen. "Mir erscheint die generelle Warnung vor Online-Banking und Shopping im eigenen W-Lan als überzogen, wenn die Kanäle selbst mit https://oder VPN) verschlüsselt sind", sagte der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Linus Neumann. Das BSI hatte am Montagabend öffentlich dazu aufgefordert, zunächst auf Online-Banking in einem mit WPA2 gesicherten Netzwerk zu verzichten.
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