03.05.2018 - 22:04 Uhr
Deutschland & Welt

Siemens Healthineers Börsenstart und Umbau kosten Geld

Erlangen. Hohe Kosten für den Börsenstart und einen Personalumbau haben den Medizintechnikanbieter Siemens Healthineers im zweiten Geschäftsquartal belastet. Auch negative Währungseffekte bekam das Unternehmen, das im März auf dem Frankfurter Börsenparkett gestartet war, zu spüren. Vorstandschef Bernd Montag bekräftigte aber am Donnerstag den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr (30. September). So soll der Umsatz auf vergleichbarer Basis im Jahresvergleich um drei bis vier Prozent zulegen. Zwischen Januar und März profitierte Healthineers von einer guten Nachfrage nach Magnetresonanz- und Computertomographen sowie Ultraschallgeräten. Hier gab es deutliche Zuwächse in den USA, China und Lateinamerika. In der Labordiagnostik hingegen bekam Healthineers die Kaufzurückhaltung in der Region Amerika zu spüren. Allein der Börsenstart im März kostete im ersten Quartal 85 Millionen Euro. Zwischen Januar und März bremsten negative Währungseffekte den Umsatz, der um 5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro nachgab.

von Agentur DPAProfil
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